ÖDP mit Messestand auf dem Stuttgarter Heldenmarkt vertreten

Infos und Aktionen rund um das Volksbegehren Artenschutz ("Rettet die Bienen")

Auch in diesem Jahr ist die ÖDP wieder mit einem Messestand auf dem Heldenmarkt vertreten. Diesmal dreht sich alles um das bevorstehende Volksbegehren Artenschutz, zu dessen Trägerinnen sie gehört. Kommen Sie doch einfach bei uns vorbei! Wir freuen uns darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Auch können Sie bei einem Gewinnspiel zu Bienen mitmachen.

Wann?

Samstag, 14. Sep 2019 | 10:00 – 19:00 Uhr
Sonntag, 15. Sep 2019 | 11:00 – 18:00 Uhr

Wo?

WAGENHALLEN STUTTGART
Innerer Nordbahnhof 1
70191 Stuttgart
(barrierefrei)
Wieviel?

Tickets an der Tageskasse gibt es für 6,- € (ermäßigt), sonst 8,- €.
Die Sparfüchse unter euch bekommen die Tickets im Vorverkauf noch günstiger, und 5 Füchse bekommen nur im Vorverkauf sogar die Gelegenheit, ein extra günstiges Gruppenticket zu kaufen.

Banner Heldenmarkt Stuttgart 2019

Stellungnahme zur Etappe 2 der Schweizer Standortsuche eines Atommüllendlagers

Der ÖDP-Kreisverband Waldshut hat Bedenken gegen ein Atommüllendlager im Deutsch-Schweizer Grenzgebiet geäußert und an der Anhörung beteiligt. Übrigens als erste Partei der Region!

ÖDP Waldshut gegen Atommüllendlager-Pläne der Schweiz

Der ÖDP-Kreisverband Waldshut legt als erste politische Partei vom Hochrhein sein Veto gegen die geplanten Standorte für ein Schweizer Atommüllendlager ein. In einem Schreiben an das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit Berlin (kurz BfE) legt der Kreisverband die Ängste und Sorgen vieler Bürger auf deutscher Seite dar.

„Obwohl es sich beim Anhörungsverfahren eher um eine Schein-Beteiligung der Bürger handelt, sehen wir es als unsre Pflicht an, unsere Gegenargumente darzulegen!“ so Kilian Kronimus, ÖDP-Kreisvorsitzender.

Ein Hauptargument gegen die Lagerorte ist die geologische Beschaffenheit. In Deutschland gilt Ton als Gestein zum Einlagern dieser Abfälle als nicht geeignet. Die Schweizer haben sich ausschließlich auf dieses Gestein festgelegt. Alle Lagerstandorte befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Rhein und zum Rheingraben. Hier werden ständig Erdbeben gemessen. Im benachbarten Kanton Aargau werden schon genug kerntechnische Anlagen betrieben. Die Region ist deshalb schon jetzt einem hohen Supergau-Risiko ausgesetzt.

Der Tourismus der gesamten Hochrhein- und Südschwarzwald-Region würde durch ein Endlager auf Schweizer Seite erheblich leiden. Und nichts hält ewig, auch kein Endlager. Wie in Asse und anderen Lagern besteht das Risiko, die Abfälle wieder zurückholen zu müssen. Auch dieser Fakt wird aus Sicht der ÖPD viel zu wenig Beachtung.

Solange es kein handfestes Ausstiegsszenario mit Umstieg auf erneuerbare Energien unter Beachtung der Versorgungssicherheit gibt, ist der Konflikt um die Risiken der Atomkraft nicht befriedet.

Wir fordern alle Bürger dazu auf, Ihre Bedenken schriftlich dem BfE mitzuteilen und den beiden Veranstaltungen in Hohentengen (09.01.) und in Tiengen (30.01.) teilzunehmen!

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