ÖDP feiert 40-jähriges Gründungsjubiläum

Vorgängerorganisation "Grüne Aktion Zukunft" (GAZ) am 13. Juli 1978 gegründet. Die Ziele sind weiterhin aktuell.

Die ÖDP beging an diesem Samstag in Stuttgart  im Rahmen einer Landesvorstandssitzung das 40-jährige Gründungsjubiläum. Insgesamt besteht die ÖDP inklusive ihrer Vorgängerorganisation „Grüne Aktion Zukunft“ (GAZ) seit dem 13. Juli 1978.

Im damaligen Parteiprogramm mit dem Titel "Das grüne Manifest" hieß es: "Unsere Politik ist verantwortlich gegenüber Kindern, Enkeln und künftigen Generationen. Für ihr und unser Überleben ist die Bewahrung der ökologischen Grundlagen alles Lebens – Luft, Wasser, Boden, Pflanzen- und Tierwelt – Voraussetzung."

„Diese Maxime ist bis heute zeitgemäß und Ausgangspunkt für unser politisches Denken und Handeln und findet sich im Streben nach einer „enkelfähigen“ Politik wieder“, so der ÖDP-Landesvorsitzende Guido Klamt aus Gerlingen.

Für die ÖDP-Mitglieder ist dies Motivation, nicht in ihrer politischen Aktivität nachzulassen und für diese Ziele einzutreten. In diesem Sinne bereitet sich die ÖDP in Baden-Württemberg auf  die Wahlkämpfe zur Europawahl und Kommunalwahl im nächsten Frühjahr vor.

Jubiläum 40 Jahre GAZ und ÖDP

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Stellungnahme zur Etappe 2 der Schweizer Standortsuche eines Atommüllendlagers

Der ÖDP-Kreisverband Waldshut hat Bedenken gegen ein Atommüllendlager im Deutsch-Schweizer Grenzgebiet geäußert und an der Anhörung beteiligt. Übrigens als erste Partei der Region!

ÖDP Waldshut gegen Atommüllendlager-Pläne der Schweiz

Der ÖDP-Kreisverband Waldshut legt als erste politische Partei vom Hochrhein sein Veto gegen die geplanten Standorte für ein Schweizer Atommüllendlager ein. In einem Schreiben an das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit Berlin (kurz BfE) legt der Kreisverband die Ängste und Sorgen vieler Bürger auf deutscher Seite dar.

„Obwohl es sich beim Anhörungsverfahren eher um eine Schein-Beteiligung der Bürger handelt, sehen wir es als unsre Pflicht an, unsere Gegenargumente darzulegen!“ so Kilian Kronimus, ÖDP-Kreisvorsitzender.

Ein Hauptargument gegen die Lagerorte ist die geologische Beschaffenheit. In Deutschland gilt Ton als Gestein zum Einlagern dieser Abfälle als nicht geeignet. Die Schweizer haben sich ausschließlich auf dieses Gestein festgelegt. Alle Lagerstandorte befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Rhein und zum Rheingraben. Hier werden ständig Erdbeben gemessen. Im benachbarten Kanton Aargau werden schon genug kerntechnische Anlagen betrieben. Die Region ist deshalb schon jetzt einem hohen Supergau-Risiko ausgesetzt.

Der Tourismus der gesamten Hochrhein- und Südschwarzwald-Region würde durch ein Endlager auf Schweizer Seite erheblich leiden. Und nichts hält ewig, auch kein Endlager. Wie in Asse und anderen Lagern besteht das Risiko, die Abfälle wieder zurückholen zu müssen. Auch dieser Fakt wird aus Sicht der ÖPD viel zu wenig Beachtung.

Solange es kein handfestes Ausstiegsszenario mit Umstieg auf erneuerbare Energien unter Beachtung der Versorgungssicherheit gibt, ist der Konflikt um die Risiken der Atomkraft nicht befriedet.

Wir fordern alle Bürger dazu auf, Ihre Bedenken schriftlich dem BfE mitzuteilen und den beiden Veranstaltungen in Hohentengen (09.01.) und in Tiengen (30.01.) teilzunehmen!

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