Landesvorsitzender Guido Klamt auf Platz 5 der ÖDP-Liste zur Europawahl

Auf der vom Europaabgeordneten Prof. Dr. Klaus Buchner angeführten 99 Köpfe starken Liste finden sich elf Bewerberinnen und Bewerber aus Baden-Württemberg

Am vergangenen Wochenende hat der Bundesparteitag der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) die Liste zur Europawahl aufgestellt. Dabei wurde der Chemotechniker und Betriebsrat Guido Klamt aus Gerlingen (Kreis Ludwigsburg) auf den fünften Platz gewählt. Der Landesverband Baden-Württemberg ist damit durch seinen agilen Landesvorsitzenden weit oben auf der Liste vertreten. Klamt hat auch bei der Erstellung der Leitlinien der Partei für die Europawahl mitgewirkt, in denen sich die ÖDP den Erhalt der Lebensgrundlagen, insbesondere nachhaltige Ernährung und Klimaschutz, auf die Fahnen schreibt.

Auf der von dem Europaabgeordneten und Atomphysiker Prof. Dr. Klaus Buchner angeführten, 99 Köpfe umfassenden Europaliste finden sich neben Guido Klamt noch zehn weitere Kandidatinnen und Kandidaten aus Baden-Württemberg. Dies sind (nach dem jeweiligen Platz sortiert):

24 Göggelmann, Ute; Dipl.-Übersetzerin, Pfarrsekretärin, Main-Tauber
37 Wagner, Josef; Mathematiker, Ludwigsburg
41 Stankus, Christine; Gymnasiallehrerin / Dipl.-Theologin, Zollernalbkreis
48 Zahn, Friedrich; Lehrer i.R. / Kreisrat, Schwäbisch Hall
62 Göggelmann, Klaus; Realschullehrer, Main-Tauber
72 Weber, Franz; Lehrer i. R. / Regionalrat, Ravensburg
77 Uehlein, Dirk; Steuerberater, Karlsruhe
83 Zielke, Dieter; Dipl.-Volkswirt, Stuttgart
94 Widler, Walter; Dipl.-Betriebswirt, Ravensburg
96 Weinmann, Martin; Krankenpfleger, Heidelberg/Rhein-Neckar

Guido Klamt, Landesvorsitzender der ÖDP Baden-Württemberg

Zurück

Stellungnahme zur Etappe 2 der Schweizer Standortsuche eines Atommüllendlagers

Der ÖDP-Kreisverband Waldshut hat Bedenken gegen ein Atommüllendlager im Deutsch-Schweizer Grenzgebiet geäußert und an der Anhörung beteiligt. Übrigens als erste Partei der Region!

ÖDP Waldshut gegen Atommüllendlager-Pläne der Schweiz

Der ÖDP-Kreisverband Waldshut legt als erste politische Partei vom Hochrhein sein Veto gegen die geplanten Standorte für ein Schweizer Atommüllendlager ein. In einem Schreiben an das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit Berlin (kurz BfE) legt der Kreisverband die Ängste und Sorgen vieler Bürger auf deutscher Seite dar.

„Obwohl es sich beim Anhörungsverfahren eher um eine Schein-Beteiligung der Bürger handelt, sehen wir es als unsre Pflicht an, unsere Gegenargumente darzulegen!“ so Kilian Kronimus, ÖDP-Kreisvorsitzender.

Ein Hauptargument gegen die Lagerorte ist die geologische Beschaffenheit. In Deutschland gilt Ton als Gestein zum Einlagern dieser Abfälle als nicht geeignet. Die Schweizer haben sich ausschließlich auf dieses Gestein festgelegt. Alle Lagerstandorte befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Rhein und zum Rheingraben. Hier werden ständig Erdbeben gemessen. Im benachbarten Kanton Aargau werden schon genug kerntechnische Anlagen betrieben. Die Region ist deshalb schon jetzt einem hohen Supergau-Risiko ausgesetzt.

Der Tourismus der gesamten Hochrhein- und Südschwarzwald-Region würde durch ein Endlager auf Schweizer Seite erheblich leiden. Und nichts hält ewig, auch kein Endlager. Wie in Asse und anderen Lagern besteht das Risiko, die Abfälle wieder zurückholen zu müssen. Auch dieser Fakt wird aus Sicht der ÖPD viel zu wenig Beachtung.

Solange es kein handfestes Ausstiegsszenario mit Umstieg auf erneuerbare Energien unter Beachtung der Versorgungssicherheit gibt, ist der Konflikt um die Risiken der Atomkraft nicht befriedet.

Wir fordern alle Bürger dazu auf, Ihre Bedenken schriftlich dem BfE mitzuteilen und den beiden Veranstaltungen in Hohentengen (09.01.) und in Tiengen (30.01.) teilzunehmen!

Die ÖDP ÖDP Waldshut verwendet Cookies, um diese Website Ihren Bedürfnissen anzupassen. Zu den Cookie-Nutzungsbestimmungen