Heiligabend fällt auf einen Sonntag: Die Geschäfte sollen geschlossen bleiben

Den Sonntag als Ruhetag achten und den Verkäufern eine stressfreie Vorbereitung des Weihnachtsfestes ermöglichen. Mensch vor Profit.

Die Ökologisch-Demokratische Partei / Familie und Umwelt (ÖDP) fordert im Einklang mit den Kirchen und Gewerkschaften, dass der Sonntag an Heiligabend konsequent geachtet wird. So sollen dieses Jahr die Geschäfte zu Heiligabend geschlossen bleiben. Dafür sprechen zwei Gründe: "Zum einen geht es darum, den Sonntag als Ruhetag wieder stärker ins Bewusstsein zu rufen", so der Landesvorsitzende Guido Klamt. "Zum anderen muss auch den Verkäufern ermöglicht werden, sich auf das Weihnachtsfest mit der Familie vorzubereiten. Hinter diesem berechtigten Interesse müssen Last-Minute-Einkäufe und das Streben nach Gewinn zurückstehen." Derzeit erlaubt in Baden-Württemberg das Ladenöffnungsgesetz Ladeninhabern, die Lebens- und Genussmittel anbieten, bis zu drei Stunden lang zu öffnen, wenn Heiligabend auf einen Sonntag fällt. Diese Ausnahmebestimmung möchte die ÖDP aus dem Gesetz gestrichen sehen, gemäß dem Grundsatz "Mensch vor Profit".

Landesvorsitzender Guido Klamt

Zurück

Stellungnahme zur Etappe 2 der Schweizer Standortsuche eines Atommüllendlagers

Der ÖDP-Kreisverband Waldshut hat Bedenken gegen ein Atommüllendlager im Deutsch-Schweizer Grenzgebiet geäußert und an der Anhörung beteiligt. Übrigens als erste Partei der Region!

ÖDP Waldshut gegen Atommüllendlager-Pläne der Schweiz

Der ÖDP-Kreisverband Waldshut legt als erste politische Partei vom Hochrhein sein Veto gegen die geplanten Standorte für ein Schweizer Atommüllendlager ein. In einem Schreiben an das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit Berlin (kurz BfE) legt der Kreisverband die Ängste und Sorgen vieler Bürger auf deutscher Seite dar.

„Obwohl es sich beim Anhörungsverfahren eher um eine Schein-Beteiligung der Bürger handelt, sehen wir es als unsre Pflicht an, unsere Gegenargumente darzulegen!“ so Kilian Kronimus, ÖDP-Kreisvorsitzender.

Ein Hauptargument gegen die Lagerorte ist die geologische Beschaffenheit. In Deutschland gilt Ton als Gestein zum Einlagern dieser Abfälle als nicht geeignet. Die Schweizer haben sich ausschließlich auf dieses Gestein festgelegt. Alle Lagerstandorte befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Rhein und zum Rheingraben. Hier werden ständig Erdbeben gemessen. Im benachbarten Kanton Aargau werden schon genug kerntechnische Anlagen betrieben. Die Region ist deshalb schon jetzt einem hohen Supergau-Risiko ausgesetzt.

Der Tourismus der gesamten Hochrhein- und Südschwarzwald-Region würde durch ein Endlager auf Schweizer Seite erheblich leiden. Und nichts hält ewig, auch kein Endlager. Wie in Asse und anderen Lagern besteht das Risiko, die Abfälle wieder zurückholen zu müssen. Auch dieser Fakt wird aus Sicht der ÖPD viel zu wenig Beachtung.

Solange es kein handfestes Ausstiegsszenario mit Umstieg auf erneuerbare Energien unter Beachtung der Versorgungssicherheit gibt, ist der Konflikt um die Risiken der Atomkraft nicht befriedet.

Wir fordern alle Bürger dazu auf, Ihre Bedenken schriftlich dem BfE mitzuteilen und den beiden Veranstaltungen in Hohentengen (09.01.) und in Tiengen (30.01.) teilzunehmen!

Die ÖDP ÖDP Waldshut verwendet Cookies, um diese Website Ihren Bedürfnissen anzupassen. Zu den Cookie-Nutzungsbestimmungen