Bernd Richter zum Ehrenvorsitzenden der ÖDP Baden-Württemberg ernannt

Dank für Richters langjährigen, engagierten und erfolgreichen Einsatz für die Partei

Auf dem Landesparteitag der ÖDP Baden-Württemberg in Gerlingen wurde Bernd Richter zum Ehrenlandesvorsitzenden ernannt. Damit wurde ihm für seinen langjährigen, engagierten und erfolgreichen Einsatz auf verschiedenen Ebenen der Partei, insbesondere auch als Landesvorsitzender, gedankt.

Nach politischen Anfängen in der FDP trat Richter 1988 in die ÖDP ein und saß schon ein Jahr später im Schramberger Stadtrat und im Rottweiler Kreistag. Von 1993 bis 1995 war Richter Bundesvorsitzender der ÖDP und von 2002 bis 2016 Vorsitzender des Landesverbandes Baden-Württemberg.

Auf kommunaler Ebene war und ist Richter außergewöhnlich erfolgreich. Er baute den Kreisverband Rottweil mit auf und setzte sich bei den Kommunalwahlen für eigene ÖDP-Listen ein. Über diese erzielte die Partei zahlreiche Mandate. So ist sie heute im Gemeinderat Schramberg, dem Wohnort Richters, mit zwei Mandaten und im Kreistag Rottweil mit drei Mandaten in Fraktionsstärke vertreten. In beiden Gremien hat Richter seit 1989 eines inne, wobei er 2014 in Schramberg von sämtlichen Kandidaten der antretenden Parteien und Wählergemeinschaften das drittbeste Ergebnis erzielte. Außerdem gehört Richter dem Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg an.

Auf Landesebene hat Richter mit seinem geradlinigen und bei aller Entschiedenheit doch stets fairen, freundlichen und humorvollen Führungsstil zu einem guten innerparteilichen Klima beigetragen. So konnte sich der Landesverband weit gehend harmonisch der Sacharbeit widmen. Auch wenn bei Landtagswahlen größere Wahlerfolge ausblieben, war die ÖDP unter den kleinen Parteien doch immer ein ernst zu nehmender Faktor und konnte in verschiedenen Regionen achtbare Ergebnisse erringen. Nicht unerheblich hat der Landesverband auch zum Gewinn eines Mandates im Europaparlament beigetragen, das Prof. Dr. Klaus Buchner inne hat.

Ausgeprägte inhaltliche Schwerpunkte von Richter sind die Umwelt- und Familienpolitik, außerdem die direkte Demokratie. Richter lebt das vor, was er sagt. Dadurch ist er glaubwürdig und vermag andere Menschen zu überzeugen.

Ernennung von Bernd Richter zum Ehrenvorsitzenden der ÖDP Baden-Württemberg

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Stellungnahme zur Etappe 2 der Schweizer Standortsuche eines Atommüllendlagers

Der ÖDP-Kreisverband Waldshut hat Bedenken gegen ein Atommüllendlager im Deutsch-Schweizer Grenzgebiet geäußert und an der Anhörung beteiligt. Übrigens als erste Partei der Region!

ÖDP Waldshut gegen Atommüllendlager-Pläne der Schweiz

Der ÖDP-Kreisverband Waldshut legt als erste politische Partei vom Hochrhein sein Veto gegen die geplanten Standorte für ein Schweizer Atommüllendlager ein. In einem Schreiben an das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit Berlin (kurz BfE) legt der Kreisverband die Ängste und Sorgen vieler Bürger auf deutscher Seite dar.

„Obwohl es sich beim Anhörungsverfahren eher um eine Schein-Beteiligung der Bürger handelt, sehen wir es als unsre Pflicht an, unsere Gegenargumente darzulegen!“ so Kilian Kronimus, ÖDP-Kreisvorsitzender.

Ein Hauptargument gegen die Lagerorte ist die geologische Beschaffenheit. In Deutschland gilt Ton als Gestein zum Einlagern dieser Abfälle als nicht geeignet. Die Schweizer haben sich ausschließlich auf dieses Gestein festgelegt. Alle Lagerstandorte befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Rhein und zum Rheingraben. Hier werden ständig Erdbeben gemessen. Im benachbarten Kanton Aargau werden schon genug kerntechnische Anlagen betrieben. Die Region ist deshalb schon jetzt einem hohen Supergau-Risiko ausgesetzt.

Der Tourismus der gesamten Hochrhein- und Südschwarzwald-Region würde durch ein Endlager auf Schweizer Seite erheblich leiden. Und nichts hält ewig, auch kein Endlager. Wie in Asse und anderen Lagern besteht das Risiko, die Abfälle wieder zurückholen zu müssen. Auch dieser Fakt wird aus Sicht der ÖPD viel zu wenig Beachtung.

Solange es kein handfestes Ausstiegsszenario mit Umstieg auf erneuerbare Energien unter Beachtung der Versorgungssicherheit gibt, ist der Konflikt um die Risiken der Atomkraft nicht befriedet.

Wir fordern alle Bürger dazu auf, Ihre Bedenken schriftlich dem BfE mitzuteilen und den beiden Veranstaltungen in Hohentengen (09.01.) und in Tiengen (30.01.) teilzunehmen!

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