08.04.2018

Aufbau von Streuobstwiesen fördern

Apfelbaum als symbolisches Geschenk der ÖDP für die Stadt Gerlingen gepflanzt

Apfelbaum der ÖDP für die Stadt Gerlingen wird gepflanzt

Der Rückgang der Artenvielfalt in der Pflanzen- und Tierwelt in
Baden-Württemberg ist für den Landesvorsitzenden Guido Klamt der
Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ÖDP) eine
besorgniserregende Entwicklung, die schon Jahrzehnte lang anhält.
Verschiedene Faktoren führen nach Überzeugung des ÖDP-Vorsitzenden zum
Verschwinden vieler Pflanzenarten und zur Reduzierung insbesondere der
Bienenvölker. Neben dem zu intensiven Einsatz von Pflanzenschutzmitteln
wie Glyphosat gehört auch der Rückgang der Streuobstwiesen zu den
Ursachen. Als symbolisches Zeichen fördert der ÖDP-Landesverband den
Aufbau von Streuobstwiesen durch Baumgeschenke von altdeutschen
Obstbäumen an die Gemeinden, in denen ein Landesparteitag stattfindet.
So auch im letzten Herbst beim ÖDP-Landesparteitag in Gerlingen. Am
vergangenen Freitag war es nun soweit und der ÖDP-Landesvorsitzende
Klamt pflanzte zusammen mit der ersten Beigeordneten der Stadt
Gerlingen, Martina Koch-Haßdenteufel, einen Apfelbaum beim
Familienzentrum in Gerlingen-Gehenbühl.
(Foto: ÖDP)

Kategorie: Natur- und Landschaftsschutz, Baden-Württemberg

Stellungnahme zur Etappe 2 der Schweizer Standortsuche eines Atommüllendlagers

Der ÖDP-Kreisverband Waldshut hat Bedenken gegen ein Atommüllendlager im Deutsch-Schweizer Grenzgebiet geäußert und an der Anhörung beteiligt. Übrigens als erste Partei der Region!

ÖDP Waldshut gegen Atommüllendlager-Pläne der Schweiz

Der ÖDP-Kreisverband Waldshut legt als erste politische Partei vom Hochrhein sein Veto gegen die geplanten Standorte für ein Schweizer Atommüllendlager ein. In einem Schreiben an das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit Berlin (kurz BfE) legt der Kreisverband die Ängste und Sorgen vieler Bürger auf deutscher Seite dar.

„Obwohl es sich beim Anhörungsverfahren eher um eine Schein-Beteiligung der Bürger handelt, sehen wir es als unsre Pflicht an, unsere Gegenargumente darzulegen!“ so Kilian Kronimus, ÖDP-Kreisvorsitzender.

Ein Hauptargument gegen die Lagerorte ist die geologische Beschaffenheit. In Deutschland gilt Ton als Gestein zum Einlagern dieser Abfälle als nicht geeignet. Die Schweizer haben sich ausschließlich auf dieses Gestein festgelegt. Alle Lagerstandorte befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Rhein und zum Rheingraben. Hier werden ständig Erdbeben gemessen. Im benachbarten Kanton Aargau werden schon genug kerntechnische Anlagen betrieben. Die Region ist deshalb schon jetzt einem hohen Supergau-Risiko ausgesetzt.

Der Tourismus der gesamten Hochrhein- und Südschwarzwald-Region würde durch ein Endlager auf Schweizer Seite erheblich leiden. Und nichts hält ewig, auch kein Endlager. Wie in Asse und anderen Lagern besteht das Risiko, die Abfälle wieder zurückholen zu müssen. Auch dieser Fakt wird aus Sicht der ÖPD viel zu wenig Beachtung.

Solange es kein handfestes Ausstiegsszenario mit Umstieg auf erneuerbare Energien unter Beachtung der Versorgungssicherheit gibt, ist der Konflikt um die Risiken der Atomkraft nicht befriedet.

Wir fordern alle Bürger dazu auf, Ihre Bedenken schriftlich dem BfE mitzuteilen und den beiden Veranstaltungen in Hohentengen (09.01.) und in Tiengen (30.01.) teilzunehmen!